069/2017: Solidarisch mit warnstreikenden Rettungsdienst-Mitarbeitern

Schultze: Kolleginnen und Kollegen des DRK Glauchau haben unsere Solidarität verdient – ohne fairen Tarifvertrag geht’s nicht!



An der heutigen Protestaktion der Beschäftigten des Rettungsdienstes in Glauchau, im Rahmen ihres Warnstreiks hat sich auch Mirko Schultze, Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag für Rettungswesen, beteiligt. Danach erklärt der Abgeordnete:   

Wer tagtäglich das Leben anderer Menschen beschützt und rettet, muss für seine Arbeit zumindest ordentlich bezahlt und anständig behandelt werden. 

Die Kolleginnen und Kollegen kämpfen seit Monaten um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Anwendung bestehender Gesetze. Sie stoßen dabei auf eine Geschäftsleitung, die Arbeitnehmerrechte wohl für eine Kannbestimmung hält und die den legitimen Widerstand mit Abmahnungen, Drohungen und selbstkreierter Rechtsprechung zu unterdrücken versucht.

Die Forderung nach Anerkennung von Zeiten zum Umziehen, die Höchstarbeitszeit und auch die tarifliche Einstufung können nur in einem fairen Tarifvertrag mit Ver.di geregelt werden. Dieser Anspruch der Kolleginnen und Kollegen wird von uns solidarisch unterstützt.

Auf Landesebene stellen wir vermehrt Schwierigkeiten bei Leistungserbringern des Rettungsdienstes fest. Eine Lösung muss landesweit gesucht werden. Wir werden dementsprechende Initiativen ergreifen. Solche Probleme dürfen jedoch nicht als Argument für die Ausbeutung von Beschäftigten herhalten. 





Veröffentlicht am:
12:57:56 17.02.2017



 
 



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