Cornelia Falken

Böhme / Falken: Nach Osterferien 10 €-Bildungsticket in allen sächsischen Verkehrsverbünden einführen!

Mit dem sachsenweiten „Bildungsticket“ ist ein Vorzeige-Vorhaben der Koalition gescheitert. Es gibt dennoch Möglichkeiten, Verbesserungen beim Thema Schülerbeförderungskosten zu erreichen.

Marco Böhme, mobilitätspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, stellt fest:

„Wir brauchen ein einfach nutzbares und vor allem erschwingliches ÖPNV-Angebot im Ausbildungsverkehr. Es geht also um Busse und Bahnen, um Linien und Taktfrequenzen, und insbesondere um einen preiswerten Tarif. Der Freistaat sollte mit den Verkehrsverbünden sofort gemeinsam eine 10 €-Monatskarte für den Ausbildungsverkehr einführen (Schulen und Berufsschulen). Der Freistaat finanziert die Deckungslücke, gibt den Verbünden aber auch einheitliche Qualitäts- und Angebotsstandards vor – die Schülerinnen und Schüler sollen den ÖPNV positiv wahrnehmen und auch nach Beendigung der Schule Busse und Bahnen nutzen. Ganzen Beitrag lesen »

Falken: Förderschulen und Oberschulen von Unterrichtsausfall in Sachsen besonders stark betroffen – Lehrerausbildung ändern

15. Januar 2018  Cornelia Falken, Pressemitteilungen

Zu den Antworten des Kultusministers auf ihre Kleine Anfrage „Unterrichtsausfall im November 2017“ (Parlaments-Drucksache 6/11547) erklärt Cornelia Falken, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Von den 13 Schulen in sieben Kreisen mit sage und schreibe mehr als 20 Prozent Unterrichtsausfall sind acht Förderschulen. Die am meisten förderbedürftigen Schülerinnen und Schüler werden also innerhalb des Schulsystems von der CDU-Bildungspolitik am meisten im Stich gelassen. Das zeigt sich auch beim Unterrichtsausfall insgesamt. Doch auch die Oberschulen sind von Unterrichtsausfall über 5 Prozent weit überdurchschnittlich stark betroffen – hier soll aber nach Auffassung der CDU die Bildung der Praxiselite stattfinden. Ich erwarte vom neuen Kultusminister Piwarz eine klare Ansage, wie es weitergehen soll.

Unsere Antwort als LINKE bleibt diese: Statt nach Schularten sollten Lehrkräfte nach Schulstufen ausgebildet werden. So wäre der schulartenübergreifende Einsatz viel unkomplizierter zu organisieren als bisher. Dass im Bereich der berufsbildenden Schulen die ausgefallen Unterrichtsfächer nicht erfasst werden, ist nicht nur ein Schönheitsfehler – sondern eine Missachtung der Bedeutung dieser Schulen und ihrer Schüler- und Lehrerschaft. Hier erwarten wir eine realitätsgetreue Abbildung der Wirklichkeit in der Statistik.

Falken: Stellen für Lehrkräfte endlich ganzjährig und ausnahmslos schulscharf ausschreiben!

06. Januar 2018  Cornelia Falken, Pressemitteilungen

Zu Medienberichten über die unerwartet große Zahl der Lehrkräfte-Bewerbungen zur Mitte des Schuljahres erklärt Cornelia Falken, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Bildungspolitik:

Es ist kein Grund zum Aufatmen, dass es rein zahlenmäßig genug Bewerbungen für die zu besetzenden Stellen gibt. Denn nach wie vor werden viel zu wenige Stellen ausgeschrieben. Nach wie vor sind die wenigsten Bewerber ausgebildete Lehrkräfte, ein Teil wird nach mehrfachen Bewerbungen in andere Länder gehen. Nach wie vor gibt es außer am Gymnasium nirgends genug geeigneten Nachwuchs. Nach wie vor kommt ein Teil der Seiteneinsteiger zu spät an die Schulen, weil die Fortbildungen zu spät beginnen.

Das Kultusministerium muss dafür sorgen, dass fließend eingestellt wird und nicht nur zweimal im Jahr. Es müssen deutlich mehr Stellen ausgeschrieben werden, und zwar ausnahmslos schulscharf! Seiteneinsteiger müssen spätestens ein halbes Jahr vor ihrem Einsatz eingestellt werden, damit genug Zeit zur Fortbildung bleibt. Gymnasiallehrer, die an Grundschulen eingestellt werden, brauchen eine besondere pädagogische Zusatzqualifikation, damit sie den Anforderungen dieser Schulart gerecht werden können. Und ein Tarifvertrag muss endlich für gerechte und attraktive Gehälter an allen Schulen sorgen.

Falken: Kretschmer soll unverzüglich verhandeln – Lehrer-Tarifvertrag statt nebulöser Verbeamtungsversprechen!

15. Dezember 2017  Cornelia Falken, Pressemitteilungen

CDU und SPD kündigen in ihrer „Absichtserklärung“ ein weiteres Mal an, die Attraktivität des Lehrberufes zu steigern. Die Linksfraktion fordert den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) und die Landesregierung nun auf, unverzüglich Tarifverhandlungen über die Vergütung der sächsischen Lehrkräfte aufzunehmen. Ein entsprechender Antrag (Drucksache 6/11549) liegt seit heute vor.

Dazu erklärt Cornelia Falken, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Bildungspolitik:

Die Lehrerinnen und Lehrer brauchen keine nebulösen Versprechungen, „Neulehrer“ befristet zu verbeamten – sie brauchen einen Tarifvertrag! Der Freistaat muss schnell Gerechtigkeit schaffen und wettbewerbsfähig werden: mit bundesweit attraktiven Beschäftigungsbedingungen, Vergütungs-, Altersteilzeit- und Altersvorsorgemodellen für alle Lehrerinnen und Lehrer. Dazu gehört die höhere Eingruppierung von Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern auf dem Niveau der Entgeltstufe 13. Ganzen Beitrag lesen »

Falken: Bundesmittel auch für Kitas und Schulen! Staatsregierung sollte Vorstoß gegen Kooperationsverbot unterstützen

14. Dezember 2017  Cornelia Falken, Pressemitteilungen

Auf Antrag der Fraktion DIE LINKE diskutiert der Landtag heute darüber, das Kooperationsverbot im Bildungsbereich aufzuheben (Drucksache 6/11239). Hintergrund ist ein entsprechender Vorstoß einiger Länder im Bundesrat (Bundesrats-Drucksache 621/17). Die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Cornelia Falken, fordert die Staatsregierung auf, sich anzuschließen: Ganzen Beitrag lesen »

Falken: Opposition auf Schülerkongress in Dresden zur politischen Bildung unerwünscht – „sächsische Demokratie“

23. November 2017  Cornelia Falken, Pressemitteilungen

Zum morgen stattfindenden Schülerkongress zur politischen Bildung erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Cornelia Falken:

 

Auf Einladung des Landesschülerrates und unterstützt vom Kultusministeriums diskutieren am morgigen Freitag Schülerinnen und Schüler aus Sachsen und anderen Bundesländern, aus der Schweiz und Österreich über politische Bildung. Wie die „sächsische Demokratie“ (Wolfgang Thierse) funktioniert, das erfährt man anhand der Zusammensetzung der Podiumsdiskussion. Zwar sitzt der CDU-Politiker und Landtagsabgeordnete Patrick Schreiber im Podium, jedoch kein Vertreter bzw. keine Vertreterin aus der Opposition. Ganzen Beitrag lesen »

Viele Abgeordnete der sächsischen Linksfraktion machen beim bundesweiten Vorlesetag mit / Freitag, 17. November

Zahlreiche Abgeordnete der sächsischen Linksfraktion beteiligen sich am morgigen bundesweiten Vorlesetag: Ganzen Beitrag lesen »

Falken: LINKE fordert politische Bildung an den Schulen ab 5. Klasse – auch Sachsen-Monitor zeigte Handlungsbedarf

16. November 2017  Cornelia Falken, Pressemitteilungen

Zum Prioritätenantrag der Linksfraktion (Drs 6/8876) „Politische Bildung in Schulen erneuern – Gemeinschaftskunde modernisieren und ausweiten“ mit Stellungnahme der Staatsregierung erklärt Cornelia Falken, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag (Redeauszüge):

Der konkrete Anlass für die Behandlung unseres Antrages auf dem heutigen Plenum ist die Vorlage eines „Handlungskonzeptes zur Stärkung der demokratischen Schulentwicklung und politischen Bildung an sächsischen Schulen“. Es wurde im Auftrag des Kultusministeriums von einem Expertengremium erarbeitet. Es steht unter der Überschrift: „W wie Werte“. Entstanden ist das Konzept in Reaktion auf den Sachsen-Monitor aus dem Jahr 2016. Die repräsentative Umfrage im Auftrag der Staatsregierung brachte erschreckende Ergebnisse zutage: So waren 46 Prozent der 18 bis 29-Jährigen der Meinung, „Juden versuchen heute, Vorteile daraus zu ziehen, dass sie während der Nazi-Zeit die Opfer gewesen sind.“ Und 49 Prozent stimmten der Aussage zu, „Muslimen sollte die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden.“ Ganzen Beitrag lesen »

Falken mahnt neuen Kultusminister: Keine leeren Versprechen!

15. November 2017  Cornelia Falken, Pressemitteilungen

Zu den heute veröffentlichten Vorschlägen des neuen Kultusministers Frank Haubitz erklärt Cornelia Falken, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Mehr als drei Viertel der Lehrer*innen an den öffentlichen Schulen Sachsens würden von einer Verbeamtung nicht profitieren. Gerade Lehrkräfte an den Schultypen mit dem größten Personalmangel würden in die Röhre gucken. Nach vielen schlechten Erfahrungen der Vergangenheit ist es für das Klima in den Lehrerkollegien besonders wichtig, dass nicht schon wieder leere Versprechen gemacht werden. Ganzen Beitrag lesen »

Falken: Mit der CDU kann die SPD keine ihrer bildungspolitischen Forderungen umsetzen

27. Oktober 2017  Cornelia Falken, Pressemitteilungen

Zu den aktuellen bildungspolitischen Profilierungsversuchen der SPD erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Cornelia Falken:

Im Mai 2017, ganze vier Wochen nach der Verabschiedung des Schulgesetzes durch CDU und SPD, hatte der SPD-Vorsitzende Martin Dulig eine „Bildungsoffensive“ angekündigt. Man halte an der Gemeinschaftsschule fest und fordere längeres gemeinsames Lernen und sowie eine andere Schul- und Lernkultur, hieß es. Schon damals hatte ich Martin Dulig darauf hingewiesen, dass er das alles nicht mit der CDU umsetzen kann. Die prompte Absage des neuen Kultusministers Haubitz, der die Gemeinschaftsschule als „Schulhausbauprogramm“ abqualifiziert, bestärkt mich in dieser Auffassung.

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