Susanne Schaper

Auch in Sachsen tausende Wohnungsnotfälle / Schaper: CDU und SPD schaffen es nicht einmal, eine Statistik einzuführen

17. November 2017  Pressemitteilungen, Susanne Schaper

In Deutschland hatten im vergangenen Jahr 860.000 Menschen keine Wohnung. Die Sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Susanne Schaper, hat drei Kleine Anfragen zum Thema Wohnungslosigkeit eingereicht (zur medizinischen Versorgung von Wohnungslosen, Drucksache 6/11280; zur Wohnungslosenstatistik, Drucksache 6/11281; zum Krankenversicherungsschutz von Wohnungslosen, Drucksache 6/11282) und erklärt:

In Deutschland haben immer mehr Menschen keine Wohnung. Betroffen sind bei weitem nicht nur Geflüchtete – auch 422.000 Einheimische, darunter etwa 32.000 Kinder, haben in einem der reichsten Länder der Welt kein Dach über dem Kopf. Bei diesen Zahlen handelt es sich um grobe Schätzungen, denn nicht alle, die wohnungslos oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind, nehmen Hilfsangebote an. In Sachsen registrierte die Diakonie 2015 insgesamt 2.722 Wohnungsnotfälle, darunter 307 Kinder. Ganzen Beitrag lesen »

Schaper / Neuhaus-Wartenberg: Eine Krankenkasse für alle!

Zur Landtagsdebatte über den Antrag der Linksfraktion „Gesetzliche Krankenversicherung für Beamte, Selbstständige und Freiberufler – eine Kasse für alle!“ (Drucksache 6/8129) erklärt die gesundheits- und sozialpolitische Sprecherin Susanne Schaper:

Sachsens Regierung muss auf der Bundesebene dafür streiten, dass es eine gesetzliche Krankenversicherung für alle gibt. Im ersten Schritt sollen Beamte, Selbständige und Freiberufler in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Es ist kein Wunder, dass die Verbände der Privaten Krankenversicherungen gegen solche Pläne Sturm laufen. Schließlich bedroht eine gesetzliche Krankenversicherung ihr Geschäftsmodell. Uns als politischen Entscheiderinnen und Entscheidern sollte es vor allem darauf ankommen, dass alle Menschen hochwertig medizinisch versorgt werden. Bei der Privaten Krankenversicherung, für die das Risiko Gesundheit ein Geschäft sein muss, gerät das schnell ins Hintertreffen. Schluss mit der Rosinenpickerei! Ganzen Beitrag lesen »

Viele Abgeordnete der sächsischen Linksfraktion machen beim bundesweiten Vorlesetag mit / Freitag, 17. November

Zahlreiche Abgeordnete der sächsischen Linksfraktion beteiligen sich am morgigen bundesweiten Vorlesetag: Ganzen Beitrag lesen »

Schaper zum Weltdiabetestag: Auch in der sächsischen Regierung herrscht ungesunder Bewegungsmangel

14. November 2017  Pressemitteilungen, Susanne Schaper

Anlässlich des heutigen Weltdiabetestages erklärt Susanne Schaper, Sprecherin für Gesundheitspolitik der Fraktion DIE LINKE:

Die Staatsregierung weiß nicht einmal, wie viele Menschen in Sachsen an Diabetes leiden. Lediglich die Zahl der Patienten, die wegen Diabetes Typ 2 stationär behandelt wurden, wird erfasst (11.578 Fälle im Jahr 2013, Drucksachen 6/1862 und 6/3265). In Deutschland leben rund sieben Millionen Menschen mit Diabetes. Schätzungen zufolge wissen zwei Millionen Menschen nicht, dass auch sie an Diabetes erkrankt sind. Etwa zehn Prozent aller Erkrankten leiden am Diabetes Typ 1, einer Autoimmunerkrankung, deren Ursachen nicht abschließend erforscht sind. 90 Prozent hingegen sind vom Diabetes Typ 2 betroffen, der vor allem bei Erwachsenen auftritt. Gesunde Ernährung und Sport, die Übergewicht vermeiden helfen, mindern das Risiko dieser Erkrankung.

Wir stimmen dem Bundesgesundheitsminister zu: „Die Stärkung der Prävention und die bestmögliche Versorgung des Diabetes ist eine gesundheitspolitische Herausforderung ersten Ranges.“ Ganzen Beitrag lesen »

CDU/SPD stellen Berichtsantrag zur „Stärkung der Gesundheitsversorgung“ / Schaper: Wir wollen, dass endlich gehandelt wird!

10. November 2017  Pressemitteilungen, Susanne Schaper

In der nächsten Landtagssitzung beantragen CDU und SPD, die „medizinische Versorgung in Sachsen zu stärken“ (Drucksache 6/11124). Hintergrund ist ein „20-Punkte-Programm“, das bereits 2012 vorgestellt worden ist. Es soll nun fortgeschrieben und dann darüber berichtet werden. Mit einem heute eingereichten Änderungsantrag (Drucksache 6/11249) fordert die Linksfraktion die Staatsregierung auf, auch praktische Schritte zu unternehmen. Susanne Schaper, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Gesundheitspolitik, erklärt dazu:

Üblicherweise nutzt die Staatsregierung jede Gelegenheit, um sich als Heilsbringerin zu inszenieren. Offensichtlich gibt es dazu beim 20-Punkte-Programm keinen Anlass. Stattdessen verlangt die Koalition eilig eine Bestandsaufnahme – das soll wohl Aktivität vortäuschen, nachdem das Bundestagswahlergebnis der CDU ins Mark gefahren ist. Passieren soll wohl nichts außer einer „Fortschreibung“ des Programms. Aber Papier ist geduldig. Ganzen Beitrag lesen »

Schaper / Büchner zu Bischofswerda: Keine Geburtenstation schließen – stattdessen in Sachsen geschlossene wieder öffnen!

09. November 2017  Pressemitteilungen, Susanne Schaper

Zur drohenden Schließung der Geburtenstation in Bischofswerda erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag Susanne Schaper:

Dass sich Geburtenstationen in verschiedenen Regionen oft kaum kostendeckend in den Krankenhäusern betreiben lassen, steht außer Frage. Nichtsdestotrotz muss es für Frauen möglich sein, auch in einer großen Kreisstadt wie Bischofswerda entbinden zu können. Man muss sich nicht wundern, dass die demografische Fehlentwicklung abseits der Metropolen derart voranschreitet, wenn man aus rein finanziellen Gründen immer mehr Infrastruktur aufgibt. Wenn man schon anfängt, über Schließungen von Geburtenstationen in großen Kreisstädten nachzudenken, fragt man sich, wo das noch hinführen soll. Ganzen Beitrag lesen »

Schaper: 2016 wurde 330.000 Haushalten in Deutschland der Strom abgestellt – unsoziale Praxis beenden!

23. Oktober 2017  Pressemitteilungen, Susanne Schaper

2016 wurde rund 330.000 Haushalten in Deutschland der Strom abgestellt, weil die Rechnung nicht beglichen worden war. Das berichtet die ZEIT unter Berufung auf die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt. Dazu erklärt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Susanne Schaper:

In Sachsen waren im vergangenen Jahr fast 8.000 Haushalte von Stromabschaltungen betroffen, weil offene Rechnungen nicht bezahlt werden konnten (Drucksache 6/8336). Der Schwerpunkt lag mit 4.377 Fällen in Leipzig, in Dresden gab es 1.900 und in Chemnitz 1.685 Abschaltungen. Ganzen Beitrag lesen »

Schaper zum Welthospiztag: Träger und Engagierte in der Hospizarbeit verdienen mehr staatliche Unterstützung

13. Oktober 2017  Pressemitteilungen, Susanne Schaper

Zum Welthospiztag am 14.10.2017 erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Susanne Schaper:

Das Sterben gehört zum Leben. Das ist allen bewusst, dennoch scheuen wir uns oft, darüber zu sprechen. In Sachsen gibt es neben sieben stationären Hospizen und dem Kinderhospiz auch 55 ehrenamtliche ambulante Hospizdienste – dort gehört es zum traurigen Alltag, sterbende Menschen zu begleiten. Den gemeinnützigen Trägern und Angestellten dieser Einrichtungen gehören nicht nur am Welthospiztag unserer Dank und unser größter Respekt. Den Kranken und ihren Angehörigen vermitteln sie in ihrer schwersten Zeit ein Stück Normalität.

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2016 mehr als eine Million Krankenhausbehandlungen / Schaper: Sektorenübergreifend handeln und Finanzierung verbessern!

11. Oktober 2017  Pressemitteilungen, Susanne Schaper

Wie das Statistische Landesamt heute mitteilt, gab es im vergangenen Jahr mehr als eine Million vollstationäre Krankenhausbehandlungen in Sachsen. Auch die Zahl der Behandlungstage nahm zu.

Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Susanne Schaper:

Die demografische Entwicklung spiegelt sich in der Zahl der vollstationären Krankenhausbehandlungen. So wurden 2016 über eine Million Patientinnen und Patienten in den 78 sächsischen Krankenhäusern behandelt. Auch wenn die durchschnittliche Bettenauslastung bei „nur“ rund 80 Prozent lag, muss man vor dem falschen Schluss warnen, dass blind Betten abgebaut werden könnten. Die Bedarfsplanung muss überdacht werden, damit auch Phänomene wie zum Beispiel Grippewellen oder gehäufte Glatteis-Unfälle abgedeckt werden können. Dabei sollte die sonst in der Wirtschaft so oft geforderte Flexibilität auch bei der Belegung von Krankenhausbetten im Vordergrund stehen, im Sinne der fachgerechten Versorgung. Krankenhäuser müssen nicht nur für Wahloperationen, sondern auch für Notfälle ausgerüstet sein.

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Tischendorf/Schaper: Offensive für mehr Krankenhauspersonal – auch Sachsen muss Not der Pflegekräfte abwenden

Vor zwei Wochen forderte die Linksfraktion nach der Meldung über die 1,5 Millionen Überstunden, die sich inzwischen bei Pflegekräften in Sachsens Kliniken angehäuft haben, Konsequenzen der Staatsregierung. Nun gibt es zu diesem Thema neue Entwicklungen, der Ministerpräsident von Niedersachsen kündigt mehr Krankenhauspersonal in seinem Bundesland an.

Dazu erklärt Klaus Tischendorf, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag und einer der Erstunterzeichner des „Mitteldeutschen Appells für mehr Krankenhauspersonal“:

Die Arbeitsbelastung macht die Pflegekräfte in den Krankenhäusern, die uns gesundmachen sollen, selbst krank. Es ist deshalb gut, dass der Appell der Gewerkschaft ver.di für mehr Krankenhauspersonal nun Wirkung zeigt. Ganzen Beitrag lesen »