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DIE LINKE. Sachsen

Antonia Mertsching: Verbindliche Standards für Lieferketten schaffen!

 

Antonia Mertsching: Verbindliche Standards für Lieferketten schaffen!


Im Zuge der Diskussionen um ein Lieferkettengesetz für deutsche Unternehmen fordert die Linksfraktion im Sächsischen Landtag mit einem Antrag die Staatsregierung auf, sich für eine verbindliche Sorgfaltspflicht deutscher Unternehmen im Ausland einzusetzen. (Drs 7/3269) Dazu Antonia Mertsching, Sprecherin für Nachhaltigkeitspolitik der Linksfraktion Sachsen:

„2016 stellte die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan für Menschenrechte vor. Schnell war klar: eine freiwillige Selbstverpflichtung deutscher Unternehmen für die Einhaltung von gesetzlichen Mindeststandards innerhalb ihrer Lieferketten im Ausland führt nicht zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeiter*innen.

Es wird endlich Zeit, von der Freiwilligkeit zur Verbindlichkeit zu kommen und wirksame Maßnahmen gegen ausbeuterische Kinderarbeit in der Kakaoproduktion für die Lieblingsschokolade umzusetzen. Gleiches gilt für die katastrophalen Umweltauswirkungen bei der Rohstoffgewinnung in Brasilien oder Südafrika.

Deutsche Wirtschaftsverbände haben lange genug Fortschritte im Bereich menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht verhindert, weil ihnen ihre Gewinne wichtiger waren. Also müssen deutsche Unternehmen Teil der Lösung werden und für bessere Arbeitsbedingungen weltweit sorgen. Mit unserem Antrag, wollen wir aus Sachsen ein Zeichen senden für mehr Verantwortung in der Globalisierung, von der wir so stark profitieren."


Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Antonia Mertsching: Verbindliche Standards für Lieferketten schaffen!

 

Antonia Mertsching: Verbindliche Standards für Lieferketten schaffen!


Im Zuge der Diskussionen um ein Lieferkettengesetz für deutsche Unternehmen fordert die Linksfraktion im Sächsischen Landtag mit einem Antrag die Staatsregierung auf, sich für eine verbindliche Sorgfaltspflicht deutscher Unternehmen im Ausland einzusetzen. (Drs 7/3269) Dazu Antonia Mertsching, Sprecherin für Nachhaltigkeitspolitik der Linksfraktion Sachsen:

„2016 stellte die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan für Menschenrechte vor. Schnell war klar: eine freiwillige Selbstverpflichtung deutscher Unternehmen für die Einhaltung von gesetzlichen Mindeststandards innerhalb ihrer Lieferketten im Ausland führt nicht zu besseren Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeiter*innen.

Es wird endlich Zeit, von der Freiwilligkeit zur Verbindlichkeit zu kommen und wirksame Maßnahmen gegen ausbeuterische Kinderarbeit in der Kakaoproduktion für die Lieblingsschokolade umzusetzen. Gleiches gilt für die katastrophalen Umweltauswirkungen bei der Rohstoffgewinnung in Brasilien oder Südafrika.

Deutsche Wirtschaftsverbände haben lange genug Fortschritte im Bereich menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht verhindert, weil ihnen ihre Gewinne wichtiger waren. Also müssen deutsche Unternehmen Teil der Lösung werden und für bessere Arbeitsbedingungen weltweit sorgen. Mit unserem Antrag, wollen wir aus Sachsen ein Zeichen senden für mehr Verantwortung in der Globalisierung, von der wir so stark profitieren."