Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Kerstin Köditz: Verbotenes Aufnahmeritual beim MEK Leipzig nach Anweisung durch Führungskräfte muss Konsequenzen haben

DIE LINKE. Sachsen

Zu den heute bekannt gewordenen Ermittlungen gegen Angehörige des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) Leipzig und des LKA Sachsen erklärt Kerstin Köditz, zuständig für Innenpolitik bei der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

„Wenn sich der Verdacht erhärtet, geraten sächsische Spezialkräfte erneut ins Zwielicht. Abermals geht es um die Entwendung von Munition und eklatantes Fehlverhalten mit offenbar etlichen Beteiligten. Mich entsetzt, dass das mit Kenntnis und wohl sogar auf Weisung von Führungskräften passiert sein soll. Mich entsetzt ebenso, dass in Behörden unseres Rechtsstaates obskure und verbotene "Aufnahmerituale" praktiziert werden, noch dazu mit Schüssen aus einer Übungswaffe.

Das ist kein verantwortungsloses Schulhofverhalten, sondern der jetzt bekannt gewordene Vorfall spricht für organisierte Verantwortungslosigkeit: Hier muss sofort eingeschritten werden – um den Vorfall aufzuklären, um eine Wiederholung unbedingt zu verhindern und um nicht noch weiteres Vertrauen in die Polizei zu verspielen.

Jetzt ist Innenminister Wöller gefragt – er sollte sich nicht hinter seiner LKA-Präsidentin verstecken! Nach dem vorangegangenen Munitionsskandal um das MEK Dresden erwarte ich, dass er es nicht schon wieder dabei belässt, Bauernopfer zu suchen.“


Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Kerstin Köditz: Verbotenes Aufnahmeritual beim MEK Leipzig nach Anweisung durch Führungskräfte muss Konsequenzen haben

 

Zu den heute bekannt gewordenen Ermittlungen gegen Angehörige des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) Leipzig und des LKA Sachsen erklärt Kerstin Köditz, zuständig für Innenpolitik bei der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

„Wenn sich der Verdacht erhärtet, geraten sächsische Spezialkräfte erneut ins Zwielicht. Abermals geht es um die Entwendung von Munition und eklatantes Fehlverhalten mit offenbar etlichen Beteiligten. Mich entsetzt, dass das mit Kenntnis und wohl sogar auf Weisung von Führungskräften passiert sein soll. Mich entsetzt ebenso, dass in Behörden unseres Rechtsstaates obskure und verbotene "Aufnahmerituale" praktiziert werden, noch dazu mit Schüssen aus einer Übungswaffe.

Das ist kein verantwortungsloses Schulhofverhalten, sondern der jetzt bekannt gewordene Vorfall spricht für organisierte Verantwortungslosigkeit: Hier muss sofort eingeschritten werden – um den Vorfall aufzuklären, um eine Wiederholung unbedingt zu verhindern und um nicht noch weiteres Vertrauen in die Polizei zu verspielen.

Jetzt ist Innenminister Wöller gefragt – er sollte sich nicht hinter seiner LKA-Präsidentin verstecken! Nach dem vorangegangenen Munitionsskandal um das MEK Dresden erwarte ich, dass er es nicht schon wieder dabei belässt, Bauernopfer zu suchen.“