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DIE LINKE. Sachsen

Marco Böhme: Mobilität für junge Menschen verbessern – ÖPNV-Offensive jetzt!

 

                                                    

Zu den anstehenden Haushaltsverhandlungen und den Forderungen der DGB Jugend in ihrem aktuellen Ausbildungsreport erklärt Marco Böhme, mobilitätspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

„Das 2019 geschaffene Azubiticket war lange überfällig und kann nur ein erster Schritt zur Verbesserung der Mobilitätssituation junger Menschen sein. Mit 49 Euro monatlich pro Verbundraum bzw. 68 € sachsenweit ist dieses Ticket für Auszubildende weiterhin viel zu teuer. Laut DGB Auszubildendenreport wünscht sich die Mehrheit der Auszubildenden ein Ticket unter 30 Euro pro Monat. Dieser Forderung schließen wir uns an. In den Haushaltsverhandlungen werden wir daher darauf drängen, dass zunächst die Finanzierung des bisherigen Tickets erhalten bleibt und mittelfristig durch höhere Finanzierungsanteile des Freistaats günstiger wird.

Wir werden weiter für ein Bildungsticket in Sachsen kämpfen. Für Schülerinnen und Schüler gibt es bislang nur ein lächerliches Schüler-Freizeitticket, welches ab 14 Uhr gilt. Daran wird sich in den kommenden beiden Schuljahren auch nichts ändern, wenn der aktuelle Haushaltsentwurf so bleibt, wie er ist. Verkehrsminister Dulig vertröstet die sächsischen Eltern von Schuljahr zu Schuljahr, dabei steht das Bildungsticket sogar im Koalitionsvertrag. Wie schon in den letzten zehn Jahren, werden wir auch dieses Jahr wieder eine auskömmliche Finanzierung für den Schülerverkehr und die Schaffung eines Bildungstickets für 10 Euro pro Monat für ganz Sachsen fordern.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Freiwilligendienstleistenden in Sachsen. Diese hatten bis letztes Jahr gar keine Möglichkeit, vergünstigte Tickets zu erhalten, obwohl sie über ein geringes Einkommen verfügen und eine sehr wichtige Arbeit in unserer Gesellschaft leisten. Auch auf Druck der Linksfraktion konnten diese inzwischen wenigstens in das Azubiticket-System aufgenommen wurden. Doch das reicht uns nicht! Wir fordern, dass die Freiwilligendienstleistenden den Soldatinnen und Soldaten gleichgestellt werden, die kostenfrei mit der Bahn fahren dürfen.“

Hinweis: Zu einem entsprechenden Antrag der Linksfraktion wird es am 19.01.2021 um 14 Uhr eine öffentliche Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Sächsischen Landtag geben. Ein weiterer Punkt der Tagesordnung werden die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Finanzierung des ÖPNV in Sachsen sein.


Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Marco Böhme: Mobilität für junge Menschen verbessern – ÖPNV-Offensive jetzt!

 

                                                    

Zu den anstehenden Haushaltsverhandlungen und den Forderungen der DGB Jugend in ihrem aktuellen Ausbildungsreport erklärt Marco Böhme, mobilitätspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

„Das 2019 geschaffene Azubiticket war lange überfällig und kann nur ein erster Schritt zur Verbesserung der Mobilitätssituation junger Menschen sein. Mit 49 Euro monatlich pro Verbundraum bzw. 68 € sachsenweit ist dieses Ticket für Auszubildende weiterhin viel zu teuer. Laut DGB Auszubildendenreport wünscht sich die Mehrheit der Auszubildenden ein Ticket unter 30 Euro pro Monat. Dieser Forderung schließen wir uns an. In den Haushaltsverhandlungen werden wir daher darauf drängen, dass zunächst die Finanzierung des bisherigen Tickets erhalten bleibt und mittelfristig durch höhere Finanzierungsanteile des Freistaats günstiger wird.

Wir werden weiter für ein Bildungsticket in Sachsen kämpfen. Für Schülerinnen und Schüler gibt es bislang nur ein lächerliches Schüler-Freizeitticket, welches ab 14 Uhr gilt. Daran wird sich in den kommenden beiden Schuljahren auch nichts ändern, wenn der aktuelle Haushaltsentwurf so bleibt, wie er ist. Verkehrsminister Dulig vertröstet die sächsischen Eltern von Schuljahr zu Schuljahr, dabei steht das Bildungsticket sogar im Koalitionsvertrag. Wie schon in den letzten zehn Jahren, werden wir auch dieses Jahr wieder eine auskömmliche Finanzierung für den Schülerverkehr und die Schaffung eines Bildungstickets für 10 Euro pro Monat für ganz Sachsen fordern.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Freiwilligendienstleistenden in Sachsen. Diese hatten bis letztes Jahr gar keine Möglichkeit, vergünstigte Tickets zu erhalten, obwohl sie über ein geringes Einkommen verfügen und eine sehr wichtige Arbeit in unserer Gesellschaft leisten. Auch auf Druck der Linksfraktion konnten diese inzwischen wenigstens in das Azubiticket-System aufgenommen wurden. Doch das reicht uns nicht! Wir fordern, dass die Freiwilligendienstleistenden den Soldatinnen und Soldaten gleichgestellt werden, die kostenfrei mit der Bahn fahren dürfen.“

Hinweis: Zu einem entsprechenden Antrag der Linksfraktion wird es am 19.01.2021 um 14 Uhr eine öffentliche Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Sächsischen Landtag geben. Ein weiterer Punkt der Tagesordnung werden die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Finanzierung des ÖPNV in Sachsen sein.