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DIE LINKE. Sachsen

Nico Brünler: Der Mindestlohn ist weiterhin zu niedrig – deshalb sind in Sachsen immer noch viele Menschen trotz Vollzeit-Job arm

 

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat heute eine Studie den Effekten des gesetzlichen Mindestlohns in Sachsen vorgestellt. Dazu erklärt Nico Brünler, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion:

„13 Euro sind das Mindeste, damit aus heutiger Sicht niemand im Arbeitsleben und im Alter arm sein muss. Wir sind gespannt, was auf der Bundesebene passiert. Gerade für die Beschäftigten im Niedriglohnland Sachsen ist die Untergrenze enorm wichtig, aber weil sie weiterhin zu niedrig ist, sind trotzdem noch viele Menschen in Sachsen arm – obwohl sie einen Vollzeit-Job haben. Es ist bis heute kein Ruhmesblatt für Sachsen, dass in keinem anderen Bundesland so viele Menschen per Mindestlohn aus extremer Lohndrückerei gerettet werden mussten. Ohne DIE LINKE, die als erste Partei das Projekt Mindestlohn auf die Tagesordnung gesetzt hat, wäre auch das nicht zustande gekommen.

Ich erwarte, dass die Staatsregierung alle notwendigen Schritte geht, damit kein Unternehmen den Mindestlohn unterschreiten kann. Dazu ist ein stetig hoher Kontrolldruck notwendig. Um die Tarifbindung wieder zu steigern, müssen Tarifverträge wieder leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden können.“


Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Nico Brünler: Der Mindestlohn ist weiterhin zu niedrig – deshalb sind in Sachsen immer noch viele Menschen trotz Vollzeit-Job arm

 

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat heute eine Studie den Effekten des gesetzlichen Mindestlohns in Sachsen vorgestellt. Dazu erklärt Nico Brünler, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion:

„13 Euro sind das Mindeste, damit aus heutiger Sicht niemand im Arbeitsleben und im Alter arm sein muss. Wir sind gespannt, was auf der Bundesebene passiert. Gerade für die Beschäftigten im Niedriglohnland Sachsen ist die Untergrenze enorm wichtig, aber weil sie weiterhin zu niedrig ist, sind trotzdem noch viele Menschen in Sachsen arm – obwohl sie einen Vollzeit-Job haben. Es ist bis heute kein Ruhmesblatt für Sachsen, dass in keinem anderen Bundesland so viele Menschen per Mindestlohn aus extremer Lohndrückerei gerettet werden mussten. Ohne DIE LINKE, die als erste Partei das Projekt Mindestlohn auf die Tagesordnung gesetzt hat, wäre auch das nicht zustande gekommen.

Ich erwarte, dass die Staatsregierung alle notwendigen Schritte geht, damit kein Unternehmen den Mindestlohn unterschreiten kann. Dazu ist ein stetig hoher Kontrolldruck notwendig. Um die Tarifbindung wieder zu steigern, müssen Tarifverträge wieder leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden können.“