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DIE LINKE. Sachsen

Nico Brünler: Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso? Keineswegs – Fördermittelrückforderung prüfen

 

Nico Brünler, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, erklärt zur drohenden Schließung des Haribo-Werks in Wilkau-Haßlau:

„,Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso‘ gilt derzeit in Wilkau-Haßlau definitiv nicht. Das Unternehmen giert nach noch mehr Profit und will lieber in den USA investieren anstatt seinen einzigen Standort in Ostdeutschland zu erhalten, obwohl die Beschäftigten dort gute Arbeit leisten und schwarze Zahlen schreiben. Soziale Verantwortung sieht definitiv anders aus.

Viele Firmen mit Hauptsitz in den alten Bundesländern führen derzeit alles Gerede insbesondere von Bundespolitikern zur Deutschen Einheit ad absurdum, indem sie reihenweise Standorte in Sachsen schließen wollen. Die CDU-geführten Regierungen haben sich in den letzten Jahrzehnten zu Unrecht dafür gefeiert, in Sachsen verlängerte Werkbänke der Westunternehmen angesiedelt zu haben. Ich erwarte von der Staatsregierung eine strenge Prüfung, ob und inwiefern Fördermittel zurückgefordert werden können, wenn Standorte hier ohne Not kaputtgemacht werden. Das gilt nicht nur für MAN und Haribo. Außerdem muss die Staatsregierung alles daran setzen, hier Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sowie Innovationen zu fördern, auch im Austausch mit den Hochschulen. Dann können Unternehmen schlechter auf hiesige Standorte verzichten.“


Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Nico Brünler: Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso? Keineswegs – Fördermittelrückforderung prüfen

 

Nico Brünler, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, erklärt zur drohenden Schließung des Haribo-Werks in Wilkau-Haßlau:

„,Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso‘ gilt derzeit in Wilkau-Haßlau definitiv nicht. Das Unternehmen giert nach noch mehr Profit und will lieber in den USA investieren anstatt seinen einzigen Standort in Ostdeutschland zu erhalten, obwohl die Beschäftigten dort gute Arbeit leisten und schwarze Zahlen schreiben. Soziale Verantwortung sieht definitiv anders aus.

Viele Firmen mit Hauptsitz in den alten Bundesländern führen derzeit alles Gerede insbesondere von Bundespolitikern zur Deutschen Einheit ad absurdum, indem sie reihenweise Standorte in Sachsen schließen wollen. Die CDU-geführten Regierungen haben sich in den letzten Jahrzehnten zu Unrecht dafür gefeiert, in Sachsen verlängerte Werkbänke der Westunternehmen angesiedelt zu haben. Ich erwarte von der Staatsregierung eine strenge Prüfung, ob und inwiefern Fördermittel zurückgefordert werden können, wenn Standorte hier ohne Not kaputtgemacht werden. Das gilt nicht nur für MAN und Haribo. Außerdem muss die Staatsregierung alles daran setzen, hier Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sowie Innovationen zu fördern, auch im Austausch mit den Hochschulen. Dann können Unternehmen schlechter auf hiesige Standorte verzichten.“