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Rico Gebhardt: Antifaschismus ist die Verpflichtung aller – alle Schulklassen sollten eine KZ-Gedenkstätte besuchen können

DIE LINKE. Sachsen

Zum heutigen Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt:

„,Wer denkt, es kann sich nicht wiederholen, der irrt‘, hat uns der aus Chemnitz stammende Auschwitz-Überlebende Justin Sonder gemahnt. Inzwischen ist er verstorben, doch die Erinnerung an die Gräuel, die das faschistische Deutschland ihm und Millionen anderen angetan hat, muss leben. Das Denken, das Auschwitz möglich machte, ist weiter präsent und gehört mit allen demokratischen Mitteln bekämpft – jeden Tag, an jedem Ort und durch uns alle, auch wenn in diesem Jahr viele Gedenkveranstaltungen nicht oder nur kleinen Rahmen möglich sind. Die Staatsregierung sollte beispielsweise sicherstellen, dass Schülerinnen und Schüler eine KZ-Gedenkstätte besuchen können. Antifaschismus ist unser aller Verpflichtung!

Mit Worten fängt es an – sie wirken auch heute noch ,wie winzige Arsendosen‘ (Victor Klemperer), ob sie nun im Bundestag, im Sächsischen Landtag oder anderswo geäußert werden. Alle Menschen sind gleichermaßen wertvoll. Wir dürfen es niemals zulassen, dass dieser Grundsatz relativiert wird. Niemals zulassen dürfen wir es auch, dass die Menschheitsverbrechen der Shoah verharmlost werden, etwa indem sich Infektionsschutzgegner einen gelben Stern anheften. Wer eine solche Anmaßung begeht und damit die Singularität der Shoah leugnet, verhöhnt die Opfer.“


Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Rico Gebhardt: Antifaschismus ist die Verpflichtung aller – alle Schulklassen sollten eine KZ-Gedenkstätte besuchen können

 

Zum heutigen Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt:

„,Wer denkt, es kann sich nicht wiederholen, der irrt‘, hat uns der aus Chemnitz stammende Auschwitz-Überlebende Justin Sonder gemahnt. Inzwischen ist er verstorben, doch die Erinnerung an die Gräuel, die das faschistische Deutschland ihm und Millionen anderen angetan hat, muss leben. Das Denken, das Auschwitz möglich machte, ist weiter präsent und gehört mit allen demokratischen Mitteln bekämpft – jeden Tag, an jedem Ort und durch uns alle, auch wenn in diesem Jahr viele Gedenkveranstaltungen nicht oder nur kleinen Rahmen möglich sind. Die Staatsregierung sollte beispielsweise sicherstellen, dass Schülerinnen und Schüler eine KZ-Gedenkstätte besuchen können. Antifaschismus ist unser aller Verpflichtung!

Mit Worten fängt es an – sie wirken auch heute noch ,wie winzige Arsendosen‘ (Victor Klemperer), ob sie nun im Bundestag, im Sächsischen Landtag oder anderswo geäußert werden. Alle Menschen sind gleichermaßen wertvoll. Wir dürfen es niemals zulassen, dass dieser Grundsatz relativiert wird. Niemals zulassen dürfen wir es auch, dass die Menschheitsverbrechen der Shoah verharmlost werden, etwa indem sich Infektionsschutzgegner einen gelben Stern anheften. Wer eine solche Anmaßung begeht und damit die Singularität der Shoah leugnet, verhöhnt die Opfer.“