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DIE LINKE. Sachsen

Rico Gebhardt: Naturkatastrophen können uns alle treffen – schnelle Hilfen für Betroffene organisieren!

 

Die Bilder aus den Hochwassergebieten erschüttern ganz Deutschland – rufen aber auch Erinnerungen an vergangene Hochwasser in Sachsen wach. Dazu erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINIKE im Sächsischen Landtag:

„Ich spreche den Angehörigen der zahlreichen Todesopfer mein tiefes Mitgefühl aus und bin in Gedanken bei den Menschen, die durch das Hochwasser alles verloren haben. Die Bilder insbesondere aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz rufen böse Erinnerungen an die Hochwasser von 2002, 2010 und 2013 in Sachsen wach. Damals erreichte uns schnelle Hilfe aus ganz Deutschland. Ich begrüße es, dass wir Sachsen nun etwas von der Solidarität zurückgeben können und die Staatsregierung heute Hilfen zugesagt hat.

Doch auch in Sachsen selbst haben die Wassermassen in den vergangenen Tagen im Vogtlandkreis, im Erzgebirgskreis und im Landkreis Mittelsachsen massive Schäden hinterlassen. Eine Person wird immer noch vermisst. Eine genaue Bilanz der Sachschäden liegt derzeit noch nicht vor.

Die Menschen in den Hochwassergebieten brauchen jetzt schnelle und unbürokratische Hilfe, sie sind ja teilweise doppelt getroffen - erst von Corona und jetzt von der Hochwasserkatastrophe. Solidarität ist das Gebot der Stunde. Ich danke allen Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, Polizei, THW und Bundeswehr, die gerade Unermessliches leisten und den Einsatz teilweise mit ihrem Leben bezahlen mussten.

Es braucht bitte niemand mehr zu glauben, dass der Klimawandel mit immer häufiger auftretenden extremen Niederschlagsereignissen oder Hitzeperioden nur im Kino vorkommt. Deswegen braucht es einen aktiven, sozial abgefederten Klimaschutz. Meine Fraktion hat dazu umfangreiche Vorschläge unterbreitet. Die Staatsregierung und die Koalitionsfraktionen haben für Sachsen noch immer kein Klimaschutzgesetz vorgelegt. Wir haben keine Zeit mehr, die Bilder aus den betroffenen Gebieten sprechen leider eine deutliche Sprache.“


Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Rico Gebhardt: Naturkatastrophen können uns alle treffen – schnelle Hilfen für Betroffene organisieren!

 

Die Bilder aus den Hochwassergebieten erschüttern ganz Deutschland – rufen aber auch Erinnerungen an vergangene Hochwasser in Sachsen wach. Dazu erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINIKE im Sächsischen Landtag:

„Ich spreche den Angehörigen der zahlreichen Todesopfer mein tiefes Mitgefühl aus und bin in Gedanken bei den Menschen, die durch das Hochwasser alles verloren haben. Die Bilder insbesondere aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz rufen böse Erinnerungen an die Hochwasser von 2002, 2010 und 2013 in Sachsen wach. Damals erreichte uns schnelle Hilfe aus ganz Deutschland. Ich begrüße es, dass wir Sachsen nun etwas von der Solidarität zurückgeben können und die Staatsregierung heute Hilfen zugesagt hat.

Doch auch in Sachsen selbst haben die Wassermassen in den vergangenen Tagen im Vogtlandkreis, im Erzgebirgskreis und im Landkreis Mittelsachsen massive Schäden hinterlassen. Eine Person wird immer noch vermisst. Eine genaue Bilanz der Sachschäden liegt derzeit noch nicht vor.

Die Menschen in den Hochwassergebieten brauchen jetzt schnelle und unbürokratische Hilfe, sie sind ja teilweise doppelt getroffen - erst von Corona und jetzt von der Hochwasserkatastrophe. Solidarität ist das Gebot der Stunde. Ich danke allen Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, Polizei, THW und Bundeswehr, die gerade Unermessliches leisten und den Einsatz teilweise mit ihrem Leben bezahlen mussten.

Es braucht bitte niemand mehr zu glauben, dass der Klimawandel mit immer häufiger auftretenden extremen Niederschlagsereignissen oder Hitzeperioden nur im Kino vorkommt. Deswegen braucht es einen aktiven, sozial abgefederten Klimaschutz. Meine Fraktion hat dazu umfangreiche Vorschläge unterbreitet. Die Staatsregierung und die Koalitionsfraktionen haben für Sachsen noch immer kein Klimaschutzgesetz vorgelegt. Wir haben keine Zeit mehr, die Bilder aus den betroffenen Gebieten sprechen leider eine deutliche Sprache.“