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Schaper / Buddeberg zum Welt-AIDS-Tag: Sowohl die Krankheit als auch die daraus folgende Ausgrenzung offensiv bekämpfen!

 

Vor dem Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember 2019 erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper:

„Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist wieder leicht gestiegen. So wurde 2018 bei 120 Menschen in Sachsen (2017: 107) die Immunschwächekrankheit diagnostiziert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht davon aus, dass sich 2018 130 Menschen mit HIV angesteckt haben. Damit liegen die Zahlen zwar deutlich unter denen von 2015, aber sie sind dennoch problematisch. Denn nach Schätzungen des RKI haben nur 78 Prozent der HIV-Infizierten Kenntnis von ihrer Krankheit. So könnten sie unwissentlich andere Menschen anstecken und sogar an AIDS erkranken.

Wir werden die Aktivitäten der Gesundheitsministerin kritisch begleiten und uns dafür einsetzen, dass auch im nächsten Doppelhaushalt genug Mittel für die AIDS-Prävention zur Verfügung stehen. Das Thema darf nicht nur zum Welt-AIDS-Tag im Fokus der Öffentlichkeit stehen.“

Sarah Buddeberg, Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik sowie Parlamentarische Geschäftsführerin, fügt hinzu:

„Es ist dem medizinischen Fortschritt zu verdanken, dass die an HIV infizierten Menschen heute zumeist ein viel besseres und selbstbestimmtes Leben führen können. Dennoch ist es ein Trugschluss zu glauben, das Virus und seine Folgen seien harmlos. Nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch die gesellschaftliche Ausgrenzung von mit HIV infizierten und an AIDS erkrankten Menschen ist nicht zu unterschätzen. Deshalb wollen wir am Welt-AIDS-Tag ausdrücklich die Arbeit der AIDS-Hilfe und anderer Vereine würdigen, die unermüdlich Unterstützung für Betroffene organisieren und nicht nur in den Schulen Aufklärung und Prävention verstärken. Es sollte für die neue Koalition selbstverständlich sein, diese Vereine und Strukturen zu unterstützen und ausreichende finanzielle Unterstützung bereitzustellen.“