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Schaper: Impfquoten steigen stetig, aber es bleibt noch Luft nach oben – vielleicht auch Impf-Beratung vergüten?

 

Zur Antwort auf ihre Kleine Anfrage „SSPE in Sachsen, Impfgegner in Sachsen“ (Drs. 6/14282) erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE DIE LINKE, Susanne Schaper:

Die Impfquoten steigen erfreulicherweise stetig. Wiesen im Schuljahr 2007/08 nur 59,2 Prozent der Kinder bei der Schulaufnahmeuntersuchung einen vollständigen Impfstatus auf, waren es im Schuljahr 2017/18 schon 78,3 Prozent. Bei den Kita-Aufnahmeuntersuchungen konnte innerhalb der letzten zehn Jahre ein Anstieg um 0,5 Prozent von 97,1 auf 97,6 Prozent festgestellt werden. Bei den Untersuchungen in der 2. und 6. Klasse war ein Anstieg von 87,5 auf 92,9 Prozent beziehungsweise von 93,1 auf 94,3 Prozent zu verzeichnen. So erfreulich das ist: Es bleibt Luft nach oben. Ich appelliere an alle Eltern, ihre Kinder, soweit möglich, impfen zu lassen. Nur so können auch diejenigen geschützt werden, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Unverträglichkeiten nicht geimpft werden dürfen. Kinderärzte stehen in der besonderen Verantwortung, diesbezüglich die Eltern ausführlich zu beraten und vor allem auf kritische Fragen, die oft aus Recherchen im Internet resultieren, einzugehen. Vielleicht sollte auch darüber nachgedacht werden, nicht nur das Impfen selbst zu vergüten, sondern auch die Beratung durch den Arzt.

Erfreut und gleichsam überrascht war ich über die ausführliche Beantwortung der Kleinen Anfrage, was ja leider nicht immer die Regel ist. Dafür bedanke ich mich beim Sozialministerium und hoffe, dass das in Zukunft die Regel wird.