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Schaper: Seit 2014 insgesamt 56 schwere oder tödliche Tierversuche in Sachsen – strenger kontrollieren!

 

Zur Antwort auf ihre Kleine Anfrage „Tierversuche mit Schweregrad „schwer“ in Sachsen“ (Drucksache 7/628) erklärt die tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper:

„Nicht selten sind Tierversuche in der Medizin unvermeidbar, um letztlich Leben zu retten. Unter diesem Aspekt sollten jedoch für Tierversuche strengste Auflagen gelten und geprüft werden, inwieweit unnötiges Tierleid verhindert werden kann. In Sachsen wurden seit 2014 insgesamt 30 Tierversuche mit dem Schweregrad ,schwer' gekennzeichnet, weil sie mit erheblichem Leid für die Tiere verbunden sind. 26 Tierversuche wurden seitdem mit dem Schweregrad ,keine Wiederherstellung der Lebensfunktion' eingestuft. Ob diese Kennzeichnung richtig ist, wird zwar im Vorfeld anhand der Erläuterungen zu den Versuchen von der Landesdirektion überprüft, jedoch nicht vor Ort, wo die Antragssteller für Tierversuche selbst prüfen. Hier besteht deutlicher Nachbesserungsbedarf – auch und gerade angesichts des durch die EU eingeleiteten Verfahrens gegen Deutschland, weil hierzulande die einheitlichen EU-Regeln nicht eingehalten werden.“


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Schaper: Seit 2014 insgesamt 56 schwere oder tödliche Tierversuche in Sachsen – strenger kontrollieren!

 

Zur Antwort auf ihre Kleine Anfrage „Tierversuche mit Schweregrad „schwer“ in Sachsen“ (Drucksache 7/628) erklärt die tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Susanne Schaper:

„Nicht selten sind Tierversuche in der Medizin unvermeidbar, um letztlich Leben zu retten. Unter diesem Aspekt sollten jedoch für Tierversuche strengste Auflagen gelten und geprüft werden, inwieweit unnötiges Tierleid verhindert werden kann. In Sachsen wurden seit 2014 insgesamt 30 Tierversuche mit dem Schweregrad ,schwer' gekennzeichnet, weil sie mit erheblichem Leid für die Tiere verbunden sind. 26 Tierversuche wurden seitdem mit dem Schweregrad ,keine Wiederherstellung der Lebensfunktion' eingestuft. Ob diese Kennzeichnung richtig ist, wird zwar im Vorfeld anhand der Erläuterungen zu den Versuchen von der Landesdirektion überprüft, jedoch nicht vor Ort, wo die Antragssteller für Tierversuche selbst prüfen. Hier besteht deutlicher Nachbesserungsbedarf – auch und gerade angesichts des durch die EU eingeleiteten Verfahrens gegen Deutschland, weil hierzulande die einheitlichen EU-Regeln nicht eingehalten werden.“