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Schaper: Spahn setzt Menschenleben auch in Sachsen auf’ s Spiel – weniger Notfallaufnahmen bedeuten längere Hilfsfristen

 

Zu den Plänen des neuen Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, Notfallaufnahmen zu schließen, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag Susanne Schaper:

Wer solche Pläne wie der neue Bundesgesundheitsminister hegt, spielt mit dem Leben der Notfallpatienten. Schon jetzt kann in Teilen Sachsens zu nur 75 Prozent die Hilfsfrist von 12 Minuten eingehalten werden (Kleine Anfrage „Notarztdienste 2017 in Sachsen“, Parlaments-Drucksache 6/12554).

Wie diese Hilfsfrist beim Wegrationalisieren von Notfallaufnahmen noch einhaltbar sein soll, soll der Bundesgesundheitsminister bitte mal genauer erklären. Wenn Herr Spahn meint, Gesundheitsversorgung müsse wirtschaftlich rentabel sein, zeigt das nur, dass er von dem Fachgebiet wenig bis gar nichts versteht. Ich empfehle ihm dringend, sich die wahren Probleme vor Ort anzuschauen, anstatt vom Elfenbeinturm in Berlin weiterhin hohle Phrasen zu dreschen.