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Schaper zur „Grundrente“: Viele Menschen dürften sich von der SPD veralbert fühlen – 1.050 Euro Mindestrente!

 

Zur Diskussion in der SPD um eine „Grundrente“ von 900 Euro erklärt Susanne Schaper, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag für Sozialpolitik:

Der Wahlkampf lässt grüßen: Die SPD regiert seit Jahren im Bund mit und hat systematisch dazu beigetragen, die gesetzliche Rentenversicherung zu schwächen. Jetzt will sie auf einmal „Lebensleistungen würdigen“. Da müssen sich viele Menschen doch veralbert vorkommen – zum Beispiel diejenigen, die seit fast 30 Jahren darauf warten, dass es in Ost und West für die gleiche Arbeit auch die gleiche Rente gibt. Oder diejenigen, die im Niedriglohnsektor schuften, den auch die SPD zu verantworten hat, ohne Aussicht auf ein Leben ohne Geldsorgen. Oder diejenigen, die der Propaganda für private Vorsorgemodelle gefolgt sind und weniger Geld herausbekommen werden als sie eingezahlt haben. Oder diejenigen, denen die „Rente mit 67“ einen großen Teil ihrer Rentenansprüche geklaut hat. Oder diejenigen, die in der Hartz IV-Falle sitzen und keinerlei Rentenansprüche erwerben, oder die mit Abschlägen zwangsverrentet worden sind. Versprechen ohne Grundlage führen nur zu neuer Enttäuschung.

Für uns als LINKE ist klar: Niemand darf im Alter arm sein, schon gar nicht nach jahrzehntelanger Arbeit im Job oder in der Familie. Deshalb stehen wir seit vielen Jahren für eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro netto im Monat. Arbeit darf nicht arm machen, auf die gesetzliche Rentenversicherung muss Verlass sein. Auch der Widerstand aus der CDU gegen die „Grundrenten“-Pläne zeigt, wie dringend dieses Land eine Mehrheit für eine soziale Politik braucht.