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Sodann: Etwas mehr Geld für kommunale Theater und Orchester ist gut – Haustarifverträge bleiben trotzdem

 

Zum heutigen Beschluss des Regierungskabinetts für eine bessere Bezahlung der Beschäftigten an kommunalen Theatern und Orchestern erklärt der kulturpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Franz Sodann:

Die Linksfraktion begrüßt die Initiative der Staatsministerin Eva-Maria Stange für eine bessere Bezahlung der Beschäftigten an kommunalen Theatern und Orchestern. Seit Jahr und Tag fordern wir das Ende der Haustarife in den ländlichen Kulturräumen.

Damit vollzieht die Staatsregierung einen Sinneswandel. Was bislang stets als Eingriff in die Autonomie der Kulturräume abgelehnt worden ist, das ist nun auf einmal möglich. Wir sind gespannt auf die rechtlich saubere Umsetzung. Und es scheint fraglich, ob die Kommunen, die bislang nicht in der Lage waren, die Ko-Finanzierung zu leisten, das jetzt können.

Um aus den Haustarifen heraus zu kommen, haben die Theater und Orchester einen Finanzbedarf von 12 Millionen Euro im Jahr angemeldet. Die sieben Millionen Euro werden deshalb nicht ausreichen.