Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
DIE LINKE. Sachsen

Susanne Schaper: FFP2-Maskenpflicht darf nicht zu Benachteiligungen führen!

 

Zu den gestern bekannt gewordenen Plänen, in Sachsen ebenfalls eine FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und Einzelhandel einzuführen, erklärt Susanne Schaper, Sprecherin für Sozial- und Gesundheitspolitik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

„Ich begrüße die Regelung, dass ab sofort in Pflegeeinrichtungen das Tragen von FFP2-Masken verpflichtend ist und gehe davon aus, dass die Masken in ausreichender Stückzahl für den Besuch von Angehörigen zur Verfügung gestellt werden.

Die Einführung einer FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und Einzelhandel ist nur realistisch, wenn die Masken kostenlos abgegeben werden. Viele Menschen können sich FFP2-Masken nicht leisten und würden durch die Einführung der Tragepflicht diskriminiert. Wie sollen Menschen mit geringem Einkommen die ca. 4 Euro pro Maske stemmen, zumal häufiges Wechseln nötig ist, wenn die Maske ihre Schutzwirkung behalten soll? Wie sollen die Menschen Lebensmittel einkaufen oder dringend notwendige Fahrten mit dem ÖPNV absolvieren, wenn sie sich eine FFP2-Maske nicht leisten können?

Die Gefahr, dass die Masken aus Kostengründen unsachgemäß verwendet werden, ist sehr groß. Es darf niemand durch eine FFP2-Maskenpflicht benachteiligt oder ausgeschlossen werden! Ich sehe dringenden Klärungsbedarf, bevor die Staatsregierung dem Beispiel Bayerns folgt und eine FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und Einzelhandel einführt.“


Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Susanne Schaper: FFP2-Maskenpflicht darf nicht zu Benachteiligungen führen!

 

Zu den gestern bekannt gewordenen Plänen, in Sachsen ebenfalls eine FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und Einzelhandel einzuführen, erklärt Susanne Schaper, Sprecherin für Sozial- und Gesundheitspolitik der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

„Ich begrüße die Regelung, dass ab sofort in Pflegeeinrichtungen das Tragen von FFP2-Masken verpflichtend ist und gehe davon aus, dass die Masken in ausreichender Stückzahl für den Besuch von Angehörigen zur Verfügung gestellt werden.

Die Einführung einer FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und Einzelhandel ist nur realistisch, wenn die Masken kostenlos abgegeben werden. Viele Menschen können sich FFP2-Masken nicht leisten und würden durch die Einführung der Tragepflicht diskriminiert. Wie sollen Menschen mit geringem Einkommen die ca. 4 Euro pro Maske stemmen, zumal häufiges Wechseln nötig ist, wenn die Maske ihre Schutzwirkung behalten soll? Wie sollen die Menschen Lebensmittel einkaufen oder dringend notwendige Fahrten mit dem ÖPNV absolvieren, wenn sie sich eine FFP2-Maske nicht leisten können?

Die Gefahr, dass die Masken aus Kostengründen unsachgemäß verwendet werden, ist sehr groß. Es darf niemand durch eine FFP2-Maskenpflicht benachteiligt oder ausgeschlossen werden! Ich sehe dringenden Klärungsbedarf, bevor die Staatsregierung dem Beispiel Bayerns folgt und eine FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und Einzelhandel einführt.“