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DIE LINKE. Sachsen

Susanne Schaper: Kinderarmut bleibt auch in Sachsen ein strukturelles Problem – aber die Staatsregierung unternimmt nichts

 

Susanne Schaper, Sprecherin der Linksfraktion für Sozialpolitik, erklärt zur heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung „Kinderarmut – eine unbearbeitete Großbaustelle“:

„Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut – das sind 2,8 Millionen junge Menschen. Kinderarmut ist auch in Sachsen ein strukturelles Problem: 12,2 Prozent der Kinder waren 2019 von Hartz IV-Leistungen abhängig. Ihre Zahl dürfte sich durch die Corona-Pandemie erhöht haben, vor allem Eltern durch die notwendigen Kita- und Schulschließungen gezwungen waren, zu Hause zu bleiben, und dadurch Einkommensverluste erleiden. Eltern in prekären und schlecht bezahlten Jobs haben seltener die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, Rücklagen gibt es selten. Kinder aus armen Elternhäusern müssen infolge der Schulschließungen besonders große Bildungsverluste verzeichnen, weil die heimische Ausstattung zum Lernen oft nicht ausreicht.

Ich kann kein nennenswertes Engagement der Staatsregierung feststellen, um Kinderarmut zu verringern. Unsere Forderung, das Kurzarbeitergeld in der Coronakrise aufzustocken, hat die Koalition abgelehnt. Sie streitet auch nicht in Berlin für eine Kindergrundsicherung, wie wir sie schon lange fordern. Für längeres gemeinsames Lernen, das soziale Ungleichheit in den Schulen verringern kann, hat sie sogar hohe Hürden aufgerichtet. Kinder haben ein Recht auf ein sorgenfreies Aufwachsen und Chancengerechtigkeit!“


Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Susanne Schaper: Kinderarmut bleibt auch in Sachsen ein strukturelles Problem – aber die Staatsregierung unternimmt nichts

 

Susanne Schaper, Sprecherin der Linksfraktion für Sozialpolitik, erklärt zur heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung „Kinderarmut – eine unbearbeitete Großbaustelle“:

„Mehr als jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut – das sind 2,8 Millionen junge Menschen. Kinderarmut ist auch in Sachsen ein strukturelles Problem: 12,2 Prozent der Kinder waren 2019 von Hartz IV-Leistungen abhängig. Ihre Zahl dürfte sich durch die Corona-Pandemie erhöht haben, vor allem Eltern durch die notwendigen Kita- und Schulschließungen gezwungen waren, zu Hause zu bleiben, und dadurch Einkommensverluste erleiden. Eltern in prekären und schlecht bezahlten Jobs haben seltener die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, Rücklagen gibt es selten. Kinder aus armen Elternhäusern müssen infolge der Schulschließungen besonders große Bildungsverluste verzeichnen, weil die heimische Ausstattung zum Lernen oft nicht ausreicht.

Ich kann kein nennenswertes Engagement der Staatsregierung feststellen, um Kinderarmut zu verringern. Unsere Forderung, das Kurzarbeitergeld in der Coronakrise aufzustocken, hat die Koalition abgelehnt. Sie streitet auch nicht in Berlin für eine Kindergrundsicherung, wie wir sie schon lange fordern. Für längeres gemeinsames Lernen, das soziale Ungleichheit in den Schulen verringern kann, hat sie sogar hohe Hürden aufgerichtet. Kinder haben ein Recht auf ein sorgenfreies Aufwachsen und Chancengerechtigkeit!“