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Marika Tändler-Walenta, Luise Neuhaus-Wartenberg: Sicher durch den Winter – „Task Force Bildung“ einsetzen!

DIE LINKE. Sachsen
DIE LINKE. Sachsen

Die Linksfraktion fordert heute im Landtag eine „Task Force Bildung“ (Drucksache 7/8357), um Sofortmaßnahmen für besseren Infektionsschutz in Schulen und Kitas zu erreichen. Hintergrund sind auch Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen. Zu ihnen zählen unter anderem die Bereitstellung von Lolli-Pool-PCR-Tests für die Kindertageseinrichtungen, der Einsatz geeigneter Luftreinigungsgeräte in Bildungseinrichtungen, die Erweiterung der Kapazitäten mittels Lernens in Kunst-, Kultureinrichtungen und Museen, zusätzliches (Assistenz-)Personal und Schulbusse. Marika Tändler-Walenta, Sprecherin für das Thema Kindertagesstätten, erklärt:

„Nun stehen wir an demselben Punkt wie letztes Jahr. Das ist bitter für alle Kinder und Jugendlichen, die in ihrem Recht auf Bildung eingeschränkt sind. Es ist bitter für die Eltern, die mehrfach belastet sind und sich um das Wohl ihrer Kinder sorgen. Es ist bitter für die Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte, die nur eingeschränkt arbeiten können. Wieder stellen wir fest, dass die Staatsregierung zu wenig für den Gesundheitsschutz getan hat. Die zentrale Beschaffung und Finanzierung von Tests für Kitakinder sowie die Übernahme der Elternbeiträge im Schließungsfall erfolgten nur vorübergehend. Nun sind die Träger der Einrichtungen auf sich allein gestellt. Dabei würden die Lolli-Tests es ermöglichen, bereits prä- und asymptotische Infektionen festzustellen.

Das Offenhalten von Schulen, Kitas und Jugendhäusern ist wichtiger als das Offenhalten von Handelseinrichtungen und Autofabriken, wichtiger als der Profifußball oder sonstige Freizeitmöglichkeiten für Erwachsene. Nur durch die zügige Umsetzung unseres Forderungskatalogs können wir die Einrichtungen krisensicher machen.“

Die bildungspolitische Sprecherin Luise Neuhaus-Wartenberg fügt hinzu:

„Derzeit bedeutet Präsenzunterricht an den Schulen leider ein hohes Risiko. Wir haben Wochen mit unfassbar hohen Inzidenzen an unseren Bildungseinrichtungen erlebt. Nun steht ,Omikron‘ vor der Tür. Wir sorgen uns sehr um unsere Kinder und Jugendlichen, auch mit Blick auf Langzeitwirkungen und Virusmutationen. Aus den letzten vier Wellen müssen wir gemeinsam die richtigen Schlüsse ziehen. Deshalb brauchen wir eine ,Task-Force Bildung‘ mit Sachverständigen aus unterschiedlichen Bereichen, um ein breites Verständnis für die Maßnahmen zu gewinnen. Es ist Zeit für eine andere Art der Debatte, für einen anderen Diskussionsraum, der alle zur gleichen Zeit zu Wort kommen lässt, um abzuwägen, was in den nächsten Monaten geschehen muss.

Es wird leider dauern, bis auch Kinder einen ausreichenden Impfschutz haben. Deshalb müssen wir dringend über Sofortmaßnahmen sprechen. Die Weihnachtsferien zu verlängern wäre richtig.“

Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Marika Tändler-Walenta, Luise Neuhaus-Wartenberg: Sicher durch den Winter – „Task Force Bildung“ einsetzen!

DIE LINKE. Sachsen

 

Die Linksfraktion fordert heute im Landtag eine „Task Force Bildung“ (Drucksache 7/8357), um Sofortmaßnahmen für besseren Infektionsschutz in Schulen und Kitas zu erreichen. Hintergrund sind auch Forderungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen. Zu ihnen zählen unter anderem die Bereitstellung von Lolli-Pool-PCR-Tests für die Kindertageseinrichtungen, der Einsatz geeigneter Luftreinigungsgeräte in Bildungseinrichtungen, die Erweiterung der Kapazitäten mittels Lernens in Kunst-, Kultureinrichtungen und Museen, zusätzliches (Assistenz-)Personal und Schulbusse. Marika Tändler-Walenta, Sprecherin für das Thema Kindertagesstätten, erklärt:

„Nun stehen wir an demselben Punkt wie letztes Jahr. Das ist bitter für alle Kinder und Jugendlichen, die in ihrem Recht auf Bildung eingeschränkt sind. Es ist bitter für die Eltern, die mehrfach belastet sind und sich um das Wohl ihrer Kinder sorgen. Es ist bitter für die Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte, die nur eingeschränkt arbeiten können. Wieder stellen wir fest, dass die Staatsregierung zu wenig für den Gesundheitsschutz getan hat. Die zentrale Beschaffung und Finanzierung von Tests für Kitakinder sowie die Übernahme der Elternbeiträge im Schließungsfall erfolgten nur vorübergehend. Nun sind die Träger der Einrichtungen auf sich allein gestellt. Dabei würden die Lolli-Tests es ermöglichen, bereits prä- und asymptotische Infektionen festzustellen.

Das Offenhalten von Schulen, Kitas und Jugendhäusern ist wichtiger als das Offenhalten von Handelseinrichtungen und Autofabriken, wichtiger als der Profifußball oder sonstige Freizeitmöglichkeiten für Erwachsene. Nur durch die zügige Umsetzung unseres Forderungskatalogs können wir die Einrichtungen krisensicher machen.“

Die bildungspolitische Sprecherin Luise Neuhaus-Wartenberg fügt hinzu:

„Derzeit bedeutet Präsenzunterricht an den Schulen leider ein hohes Risiko. Wir haben Wochen mit unfassbar hohen Inzidenzen an unseren Bildungseinrichtungen erlebt. Nun steht ,Omikron‘ vor der Tür. Wir sorgen uns sehr um unsere Kinder und Jugendlichen, auch mit Blick auf Langzeitwirkungen und Virusmutationen. Aus den letzten vier Wellen müssen wir gemeinsam die richtigen Schlüsse ziehen. Deshalb brauchen wir eine ,Task-Force Bildung‘ mit Sachverständigen aus unterschiedlichen Bereichen, um ein breites Verständnis für die Maßnahmen zu gewinnen. Es ist Zeit für eine andere Art der Debatte, für einen anderen Diskussionsraum, der alle zur gleichen Zeit zu Wort kommen lässt, um abzuwägen, was in den nächsten Monaten geschehen muss.

Es wird leider dauern, bis auch Kinder einen ausreichenden Impfschutz haben. Deshalb müssen wir dringend über Sofortmaßnahmen sprechen. Die Weihnachtsferien zu verlängern wäre richtig.“