CDU will „Rechtsstaatsklassen“ für geflüchtete Kinder – Gebhardt: Ein Misstrauensvotum gegen Sachsens Lehrkräfte!

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Die CDU-Fraktionschefs von Bund und Ländern wollen vorschlagen, dass Kinder von Geflüchteten künftig vor ihrer Einschulung einen „Wertekunde“-Unterricht in „Rechtsstaatsklassen“ besuchen müssen.

Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, erklärt:

Sachsens CDU-Fraktionschef Frank Kupfer meint: „Wer sich nicht in unsere Gesellschaft einbringen und unsere Kultur annehmen will, ist in Deutschland falsch.“ Wohin will er eigentlich einheimische Zeitgenossen abschieben, die diesem Anspruch nicht genügen?

Der schulische Bildungsauftrag, die Werte von Demokratie und Rechtsstaat zu vermitteln, muss für alle Kinder gelten. Ich betrachte den Vorschlag als Misstrauensvotum der CDU gegen die sächsischen Lehrkräfte, die schon heute Demokratieerziehung leisten. Frank Kupfer sollte sich um mehr Personal und nötigenfalls um die Weiterentwicklung von Lehrplänen bemühen, anstatt mit Luftnummern auf Stimmenfang zu gehen.