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Mirko Schultze: Kaum Sanitätsdienste an Schulen, nur eine Kooperation mit der Feuerwehr – Angebote dringend ausbauen!

DIE LINKE. Sachsen

Mit zwei Kleinen Anfragen ging Mirko Schultze, Sprecher der Linksfraktion für Katastrophenschutz, der Frage nach Schnittstellen zwischen Schule und Bevölkerungsschutz nach. Demnach gibt es an den etwa 1.500 allgemeinbildenden Schulen in Sachsen lediglich 76 Schülersanitätsdienste (Drucksache 7/10031), wobei der Erzgebirgskreis mit 16 Diensten positiv und Nordsachsen mit 0 Sanitätsdiensten negativ hervorstechen. Nur eine einzige sächsische Schule kooperiert aktiv mit einer Feuerwehr (Drucksache 7/9028). Mirko Schultze erklärt dazu:

„Der Nachwuchsmangel bei Hilfsorganisationen und der Freiwilligen Feuerwehr wird überregional beklagt. Wenn man Kindern und Jugendlichen die abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten frühzeitig näherbringt, betreibt man quasi nebenbei auch berufliche Bildung und akquiriert später mehr Menschen für Freiwilligendienste. Das kommt der gesamten Gesellschaft zugute und macht ein Pflichtjahr überflüssig. Es besteht ein enormes Ausbaupotential für solche Angebote an Schulen jeglicher Bildungsrichtung! Der Bildungs- und der Innenminister sollten schleunigst dafür sorgen, dass die Schulen solche Kooperationen ausbauen können.“

Pressemeldungen

DIE LINKE. Sachsen

Mirko Schultze: Kaum Sanitätsdienste an Schulen, nur eine Kooperation mit der Feuerwehr – Angebote dringend ausbauen!

 

Mit zwei Kleinen Anfragen ging Mirko Schultze, Sprecher der Linksfraktion für Katastrophenschutz, der Frage nach Schnittstellen zwischen Schule und Bevölkerungsschutz nach. Demnach gibt es an den etwa 1.500 allgemeinbildenden Schulen in Sachsen lediglich 76 Schülersanitätsdienste (Drucksache 7/10031), wobei der Erzgebirgskreis mit 16 Diensten positiv und Nordsachsen mit 0 Sanitätsdiensten negativ hervorstechen. Nur eine einzige sächsische Schule kooperiert aktiv mit einer Feuerwehr (Drucksache 7/9028). Mirko Schultze erklärt dazu:

„Der Nachwuchsmangel bei Hilfsorganisationen und der Freiwilligen Feuerwehr wird überregional beklagt. Wenn man Kindern und Jugendlichen die abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten frühzeitig näherbringt, betreibt man quasi nebenbei auch berufliche Bildung und akquiriert später mehr Menschen für Freiwilligendienste. Das kommt der gesamten Gesellschaft zugute und macht ein Pflichtjahr überflüssig. Es besteht ein enormes Ausbaupotential für solche Angebote an Schulen jeglicher Bildungsrichtung! Der Bildungs- und der Innenminister sollten schleunigst dafür sorgen, dass die Schulen solche Kooperationen ausbauen können.“