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Kinderarmut

Laut Hochrechnungen wachsen 150.000 sächsische Kinder in Armut auf. Sie leben in Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften und Aufstockerhaushalten, ihre Eltern erhalten Sozialhilfe, Asylbewerberleistungen oder Wohngeld. Die Dunkelziffer ist größer. Armut hemmt die Entwicklung und kostet Lebenschancen. Sie verhindert eine gesunde Ernährung, Freizeitmöglichkeiten, eine bestmögliche Bildung. Oft führt sie in die Isolation.

Sachsen soll endlich eine ehrliche Statistik zur Kinderarmut einführen und einen Runden Tisch bilden, der Gegenmaßnahmen entwickelt. Die Landesregierung soll in Berlin für eine Kindergrundsicherung streiten. Bis dahin soll das Kindergeld steigen, nur zur Hälfte auf den Unterhaltsvorschuss und gar nicht auf Hartz IV angerechnet werden. Kinder und Jugendliche brauchen einen eigenen Regelsatz, der ihre Bedürfnisse abbildet. Auch sollte das Land einkommensschwache Eltern entlasten, indem ihre Kosten für Lernmittel und den Schulbus übernommen werden und die Jugendarbeit verstärkt wird.


Kontakt

Susanne Schaper, MdL
Sprecherin für Sozial- und Gesundheitspolitik