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Wohnen

Ein immer größerer Teil unseres Einkommens geht für's Wohnen drauf. Gebaut wird fast nur im Luxussegment. Sachsen hat Bundesmittel für sozialen Wohnungsbau lange zweckentfremdet und etwa Eigenheime gefördert. Von 134.000 Sozialwohnungen 2006 waren 2013 noch 7.000 übrig.

Die „Mietpreisbremse“ schafft keine Wohnungen und wirkt sowieso nicht, denn die Landesregierung will keine „angespannten Wohnungsmärkte“ erkennen. Der Freistaat muss unkompliziert mehr Fördermittel für sozialen Wohnungsbau bereitstellen und Bundesgeld weitergeben. Das darf nicht auf die Großstädte beschränkt sein. Generell sind umfangreiche Baukostenzuschüsse nötig, damit die Mieten auch nach Modernisierung, energetischer Sanierung und barrierefreiem Umbau bezahlbar sind.

Wohnungslosigkeit hat soziale und oft psychische Ursachen – Sachsen muss sie statistisch erheben und Hilfsangebote fördern. Sozialleistungsempfänger, die keine aus Sicht der Behörden „angemessene“ Wohnung finden, dürfen nicht auf der Straße landen!


Kontakt

Enrico Stange, MdL
Sprecher für Innenpolitik, Landesentwicklung, Bauen und Wohnen